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“Wenn et heiß wood em Sommer, jov et nor eins :rnDe Badebotz enjepack, de Deck unger de Ärm jeklemmp,watze müffele un ze süffele en de Büggel jestopp, dann jingk et met d’r Harley de Ringe erunger, lans et Bergische aff noh Waldbröhl”.rn

“Ävver opjepaß :zo spät durfste no wirklich nit draan sind, dann jov et keine Platz mih, nirjendswo, de Wiese wore volljepack mit Minsche denn dat janze Chapter wor do.Wie de Ölsadine en d’r Büchs lochen se, Harley an Harley, Luffmatraz an Luffmatraz, Zelt an Zelt”.rnrn

Aber bis es soweit war stand eine Menge Arbeit für die Freiwilligen des Aufbauteams an. Man glaubt kaum welch eine Menge an verschiedensten Dingen für so ein Fest benötigt wird, ganze LKW Ladungen wurden zum Schwimmbad nach Waldbröhl gebracht. Am Freitag nachmittag stand dann alles und die Besucher konnten kommen.

Appropos Besucher. Während Birgit aufgrund der Anmeldungen über die Besucherzahl aus den eigenen Reihen gut informiert war blieb die Zahl der eventuellen Gäste aus dem nahen und fernen Umkreis aufgrund zögerlicher Rückmeldungen die große Unbekannte. Nun, schon einmal vorweg genommen: Insgesamt haben wir weit über 300 Gäste begrüßen können. Eine tolle Zahl die für die Attraktivität unseres Sommerfestes spricht.

Nun, am Freitag lief das Bier (Heinz hatte 900 Liter gebunkert) und das Spanferkel nebst Truthahn fanden ebenfalls ihre Abnehmer. Einige Chapter trudelten auch schon ein, die meisten fuhren am Abend wieder nach Hause aber andere bauten schnell ihre Zelte auf und ab ging es auf die Party. Zur Party gehört Musik und da spielte für uns Acoustic Flavour aus Fulda. Die Jungs hatten es saustark drauf, einfach genial. Ohne eine Riesentechnik im Hintergrund zu haben spielten und spielten und spielten die Jungs sich die Seele aus dem Leib. Bis ungefähr 3.30 Uhr am nächsten Morgen erklangen die tollsten Töne.Eine Wahnsinnsband, einfach genial!

Am Samstag, nach dem Frühstück, gab es dann verschiedene geführte Ausfahrten in die nähere und weitere Umgebung (wir unterscheiden zwischen Touren mit und ohne Navi) sowie zum Dealer nach Köln. Und ebenfalls am Samstag vormittag tauchte plötzlich eine große Gruppe des Maasland Chapter aus Belgien auf, einfach so. Übrigens, wenn ein Chapter weiß wie es feiern soll dann diese Maasländer! Eine super lustige Truppe. Und dann kamen auch die anderen Chapter, eins nach dem anderen. Die sonst so groß erscheinende Wiese wurde auf einmal ganz klein. Harley an Harley reihte sich auf.

Am Nachmittag starteten dann die Biker-Olympics. Ersteinmal draußen mit verschiedenen Geschicklichkeitswettbewerben mit und ohne Moped. Die Nummer mit den Wasserballons kommt irgendwie immer gut an!rnNachdem sich alle beim Schubkarrenrennen und Brettlaufen verausgabt hatten gab es eine kleine Verschnaufpause bevor es im Hallenbad zum zweiten Teil der Olympics ging. Hier wurden bei den verschieden Wettbewerben auch die verschiedensten, möglichen und unmöglichen, Stile gezeigt. Jeder wie er wollte (oder konnte). Eine Mords-Gaudi.

Für den Abend war wieder eine neue Sau und ein neuer Truthahn auf dem Grill, das Bier war kalt, der Abend war heiß und so nahm die Party ihren Lauf. Es gab eine kleine Pokalverleihung für die weiteste Anreise, für das größte Chapter und für die Gewinner (Platz 1 bis 3) der Olympics.DJ Micha spielte gekonnt seine Musik und heizte die Stimmung weiter an. Es musste einfach wieder spät (oder früh) werden.”Aschvoll-toll” hörte ich so ca. 20 Mal von meinem Zeltnachbarn gegen 2 Uhr morgens. “Aschvoll-toll”. Bei so einem Kompliment konnte man dann doch beruhigt einschlafen.

Der Sonntag brachte dann das Ende. Es war immer noch heiß und sonnig, das ganze Equipment musste wieder abgebaut werden und dann war schon wieder alles vorbei. Leider. Man hätte einfach weiterfeiern können….einfach weiterfeiern….so schön war es!

Ein herzliches Dankeschön an die vielen Chapter die uns besucht haben und ohne die so ein Fest nur die Hälfte wert wäre. Uns besucht haben das Bielefeld Chapter, Cactus Chapter,Dockside Chapter,Maasland Chapter, Neckar-Fils Chapter, Niederrhein Chapter, Rhein-Area Chapter, Rhein-Ruhr Chapter, Ruhrpott Chapter, Schwaben Chapter, Sunset Chapter, Thousand Hill Chapter, Tool-Town Chapter und das Westfalen-Mitte Chapter.

(P.S.: De Kölsche Sätz kumme von Peter Berchem, affjeändert vun Michael Hag)

 

 

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