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Heute also ist das Wetter endlich perfekt für eine Tour in die Eifel.
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Obwohl es immer irgendwelche Zauderer gibt, die dem ganzen Braten temperaturmäßig nicht trauen wollen und sich lieber warm anziehen, treffen sich alle Teilnehmer um 10:00 Uhr an der Westfalen-Tankstelle in Bocklemünd. Heinz geht mit leuchtendem Beispiel voran und fährt heute mit kurzem Hemd. Hoffentlich verbrennt er sich bei dieser Sonne nicht die Arme. Der Editor weiß, wovon er spricht. Schließlich hat ein Oktobertag in der Sonne gereicht, um mich davon zu überzeugen, daß man besser auf den Armen einen Sonnenschutz trägt. Aber Heinz ist schließlich alt genug und außerdem fordert er ja nur die Sonne zum Bleiben auf.
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Die stattliche Zahl von 14 Harleys setzt sich kurz nach 10 Uhr in Bewegung Richtung Eifel. Marina und ich fahren im hinteren Drittel und können so ein paar schöne Aufnahmen der fahrenden Gruppe machen. Die Landschaft unterscheidet sich schon deutlich vom Bergischen Land. Die Hügel ähneln schon mehr Bergen, die Eifel ist weniger dicht besiedelt und die Dörfer, durch die wir fahren sind eindeutig uriger. Manchmal fühlt man sich zurückversetzt in ein anderes Jahrhundert; zumindest erinnern die Fachwerkhäuser daran.
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Die Sonne steigt langsam auf ihrer Bahn empor und erwärmt auch die Eifel. Hier ist es ja üblicherweise immer ein paar Grad kälter als in der Kölner Bucht. Uwe hat eine Strecke geplant, die uns reichlich Kurven beschert, aber niemanden überfordert. So cruisen wir über die Berge, mal auf Serpentinen und mal in Schlangenlinien durch die Täler. Der Tag ist wirklich perfekt für eine Motorradtour. Das Wetter ist warm, die Sonne ist hell am Himmel und noch fahren nur wenige Motorräder auf den Straßen. So können wir unser Tempo selbst gestalten und die Landschaft in vollen Zügen genießen.
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Langsam steigt in mir ein leichtes Hungergefühl auf und als wenn mein Magen eine WLAN-Verbindung zu Uwe hätte, steuern wir ein wunderschönes Ausflugslokal an, die Hammesmühle, ganz in der Nähe von Mayen. Am Ufer der Nette sitzen wir im Gartenlokal und genießen leckeren Spargel oder andere Köstlichkeiten. Die Belegschaft scheint zwar auf alles, nur nicht auf Kundschaft eingerichtet zu sein, aber das Essen ist es Wert, darauf etwas länger als üblich zu warten.
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Nachdem wir alle gesättigt sind, heißt es auch wieder: Aufsatteln! Der Nachmittag bricht an und wir haben noch eine gute Strecke vor uns auf dem Weg nach Hause. Die Landschaft fliegt an uns vorbei, je nachdem wie stark man am rechten Griff dreht und so erreichen wir, nach gefühlten tausend Kurven, die A61 bei Bornheim. Hier halten wir nochmal an, um uns voneinander zu verabschieden. Der Eine oder Andere ist sichtlich geschafft von den vielen Kurven. Alle haben aber heute wirklich gut durchgehalten und mit Sicherheit einiges an Fahrpraxis dazugewonnen. Für einige endet der Ausflug in die Eifel mit einem abschließenden Eis in Pulheim. Ich lerne, daß eine Tour, ohne abschließende Einkehr in ein Eiscafé, wohl nicht vollständig zu sein scheint. Jedenfalls ist das nach den vielen Fahrten mit diversen Road Captains so meine persönliche Erfahrung. Aber das gehört ja schließlich zu einem gelungenen Tag in der Sonne.
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Der Sommer kann so bleiben, auch wenn es erst Frühling ist.
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Das wünscht uns
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Euer Editor