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Kurzfristig entschieden sich ein paar Member das schöne Wetter zu nutzen und einen „Ausflug“ in die Eifel zu unternehmen. Genauer gesagt war die Baraque Michel im Hohen Venn das auserkorene Ziel.
So trafen sich bei schönstem Herbst-Sonnen-Wetter eine Handvoll Chapter-Member um vom „schönen“ Hürth aus in Richtung Hohes Venn aufzubrechen. Getankt hatten alle, dann mal los. Nach 400 Metern war aber wieder Pause angesagt. Der designierte RC hatte leider seine Brille verloren. Die befand sich nicht auf seiner Nase sondern auf der Sitzbank. Schlecht für die Brille, ein Bügel war ab. Die Sicht ging gegen Null.
Nun, der nächste RC übernahm, er hatte eine Route auf einer Art „Navi“ (ich glaube es war ein Smartphone) und die ersten Kilometer in Hürth und um Hürth herum ließen schon etwas ahnen. Das Routing ermöglichte uns einen seltenen Ausblick in die Industrieregion rund um diese „schöne“ Stadt.
Waren wir aber ersteinmal bei RWE Power vorbei ließ sich die Tour sehr schön an. Nebenstraßen und Kurven vom Feinsten wenn da nicht, ja wenn da nicht diese vielen neuen Umleitungen (Baustellen) wären. Da kann man ja drumherumfahren, ja wenn das „Navi“ mitmacht. Dieses Modell wollte aber immer wieder auf alte Wegpunkte zurück und irgendwann waren es so viele das RC No. 2 auch entnervt aufgab. Der „Navi-Klassiker“.
Wie gut das in der Gruppe zufällig der Präsi des Chapter dabei war. Und der fuhr und fuhr und fuhr bis, ja bis in das Hohe Venn zur Baraque Michel. Auch mit Umleitungen aber das klappte ganz gut. Dort waren wir alle wieder vereint (RC No 1 war inzwischen dort mit neuer Brille eingetroffen) und dann ging es an die Bestellungen. So eine Reise macht ja hungrig.
Das war ja auch eigentlich das Ziel der Gaststätte, Gäste zu beköstigen. Nur wurde der Laden vom schönen Wetter und den hunderten von Ausflüglern „überrascht“ und der eine arme Mann der die ganze Terrasse bedienen durfte war nicht zu beneiden. Nun die Getränke kamen zügig, der Bürger und die Fritten kurz danach. Alles war wieder gut.
Die Rückfahrt, nun von RC No.1 geleitet, ging über schöne Straßen zurück in die Kölner Heimat. Kurz vor der A4 verabschiedeten wir uns voneinander und ein jeder fuhr in „seine/ihre“ Richtung. Ich habe gehört das einige Eisbecher auf der Rückfahrt dran glauben mussten.
Ein schöner Tag war das, wir haben, wie immer, viel gelacht und gescherzt. Und Moped gefahren sind wir auch noch. Über 300 Kilometer. Nach der Tour ist vor der Tour. Die nächste Ausfahrt kommt bestimmt.