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Liebe Freunde, da brauchen wir doch gar nicht lange diskutieren, Sauerland geht immer für eine kleine Sonntagstour, und so folgten wir am Sonntag, den 23. Juli unserem Rod Captain Thomas auch sehr gerne in dieses schöne Fleckchen Erde. Die Attahöhle in Attendorn war das eigentliche Ziel, aber weil wir ja auch begegeisterte Biker sind, haben wir uns zunächst mehr über die von Thomas klug ausgesuchte Strecke mit vielen Kurven gefreut, als auf die Aussicht auf Stalaktiten und Stalakmiten. Die haben die meisten von uns schon bei irgendeinem Schulausflug verinnerlicht.
Nun muss man bei aller Begeisterung für unser Sauerland aber auch ganz obejektiv mal den Zustand seiner Straßen ansprechen. Das ist zum Teil schon sehr grenzwertig was man da unter die Räder nehmen muss. Auch der optische Zustand der kleineren Ortschaften ist sehr häufig von Verfall und wenig Zukunft geprägt. Das war zumindest mein Eindruck. Mir fiel hier spontan der Begriff Aufbau Ost ein, und ich denke, ein Aufbau West wäre auch so langsam mal angebracht. Aber, bald wird ja gewählt, und danach wird doch alles besser. Weisse jetz Bescheid!
In Attendorn angekommen konnten wir unsere Bikes ganz bequem auf einem großen, fast leeren Parkplatz abstellen und dann den Weg zum Eingang der Attahöhle in Angriff nehmen. Oben angekommen wurde unser Besichtigungstrieb aber leider durch die Existenz eines Höhlenrestaurants namens Himmelreich gebremst, dessen Aussenterasse viel mehr zum Verweilen in gemütlicher Runde einlud, als der Gang durch die kalte Welt der Attahöhle. Drei Member hatten diese Höhle aber noch nie besichtigt, und nutzten vollkommen verständlich die Gelegenheit, zumal der Eingang zur Höhle direkt vor uns lag. Wir anderen taten das, was wir eigentlich am liebsten tun. Essen, Trinken, Quatschen und gemeinsam die Zeit genießen. Das wir das absolut beherrschen, geben die Bilder eindrucksvoll wieder.
Aber, irgendwann waren wir alle satt und zufrieden, was gesagt werden musste, war gesagt, und Thomas blies zum Aufsitzen. Für die Rückfahrt hatte er sich natürlich eine andere, schöne Strecke ausgesucht, und diese brachte alle entspannt und hoch zufrieden zurück nach Köln, das wir am Nachmittag wieder erreichten.
Danke Thomas, Danke Sonja, und Dank an alle, die dabei waren, und zu einem schönen, und vor allem gemeinsamen Chapter Tag beigetragen haben. Schreit nach unbedingter Wiederholung!