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Na, wenn die liebe Daggi sagt, der liebe Jürgen wird darüber noch ausführlich berichten, dann mache ich das selbstverständlich

Bitte sehr!

Nach wie vor ist es eines meiner Unwörter:  Saison Abschluss. Das hat schon so was Endgültiges, und drückt auf brutale Art die Zeit aus, die wir so gar nicht mögen, nämlich die, in der wir nicht auf unseren Harleys sitzen können, weil es entweder zu nass, oder zu kalt ist.

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Aber, Tradition ist Tradition und wir verabschieden uns von einer großartigen Saison natürlich mit einer großartigen Tour. Nach Thüringen, und zwar nach Rotenburg an der Fulda ging es diesmal. Ganz unbekannt ist uns das nicht, denn 2014 (?) waren wir schon einmal hier, genauer gesagt im Göbels Hotel zur Post. Den Göbels hielten wir auch 2016 die Treue, nur eben nicht in der Post, sondern im wesentlich größeren und direkt gegenüber auf einem Berghang liegenden Göbels Hotel am Rodenberg.

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Terminiert war diese letzte große und gemeinsame Tour vom 01.-03.10. 2016. Fast 60 Member meldeten sich an, und zogen, teilweise schon am Freitag, die meisten aber am Samstag, gen Thüringen. Die Wetterprognosen versprachen viel Regen, so dass einige das Auto und damit Wärme und Komfort für ihre Reise wählten. Der überwiegende Teil, über drei Gruppen verteilt, wählte aber die Harley, und war schon bei der Abfahrt am Samstag in Köln, in Regenzeug gehüllt. Das war eine gute Entscheidung, denn der gesamte Hinweg war einfach nur nass und scheußlich. Da es wochenlang vorher nicht geregnet hatte, war die Fahrbahndecke sehr rutschig und höchste Aufmerksamkeit beim Bremsen, Beschleunigen, vor allem in Kurven, war zwingend erforderlich.

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Bei solchen Bedingungen hat eine gesicherte Ankunft allerhöchste Priorität und gegen 16:30 erreichten alle, nass, aber glücklich, das Hotel. Immer wieder faszinierend wie schnell alle eingecheckt haben, umgezogen sind, und sich dann blitzschnell in der gemütlichen Hotelbar zum Get Together, oder wie ich es sagen würde, zum ersten leckeren Bierchen, treffen.

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Da haben wir schon mal die ersten Duftmarken bezüglich Lautstärke und Zapfgeschwindigkeit setzen können. Am Abend waren wir unter uns in der sogenannten Arena, die nach anfänglicher Skepsis, was die Atmosphäre und die Gemütlichkeit anging, nachher doch ansprechend und einladend dekoriert war, sodass wir hier eine tolle Party feiern konnten. Unser DJ Fred gab am Mischpult alles und hatte Mühe sich die rattenscharfen Groupies vom Hals zu halten. Extatische Tänze wurden begleitet von den berühmtesten Luftgitarren Spielern der Welt. Welch ein Bild!! Apropos Extatische Tänze, der Erfinder des legendären „Grimsehl Walz“ war auch da und gab extra für uns ein Solo! Danke Helmut!

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Am darauffolgenden Sonntag hatte sich das Wetter beruhigt, so dass ein entsprechendes Ausflugsprogramm in Angriff genommen werden konnte. Diese Region hat da durchaus einiges zu bieten. So fuhr Wolfgangs Truppe zur nur 60 km entfernten Wartburg nach Eisenach, einem Symbol Deutscher Geschichte, was tausende anderer Besucher auch fanden. So blieb uns nur ein oberflächlicher Rundgang mit einem gemütlichen Kaffee in der schönen warmen Herbstsonne.

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So gegen 17:00 Uhr waren alle Ausflügler wieder im Hotel und konnten sich mit dem Styling für die Abendparty beschäftigen, die um ca. 19:30 Uhr, wie am Vorabend in der Arena startete. Das Buffet am Samstag ließ kaum Wünsche offen, aber an diesem Abend kamen eindeutig die Fleisch-Enthusiasten auf ihre Kosten, denn es gab ein sehr leckeres Grill Buffet. DJ Fred und seine Luftgitarristen waren wieder in Hochform und kaum ein tanzfähiges Bein blieb bis tief in der Nacht ungenutzt.

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Der darauffolgende Montag, der Tag der Deutschen Einheit,war dann schon der Abreisetag, natürlich nicht, ohne sich mit einem sehr guten Frühstück für die Rückfahrt gestärkt zu haben. Diese verlief, anders als die Hinfahrt, trocken und bei einigermaßen vernünftigen Temperaturen, so dass am Montagnachmittag alle wieder „im Stall“, sprich zu Hause waren.

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Ja, liebe Freunde, das war sie die Abschlusstour 2016. Sie schließt eine tolle Saison, mit schönen Touren und Ereignissen ab, an die wir uns am wärmenden Kamin, wenn draußen die Schneestürme toben, und unsere Harleys überwintern, denken sollten. Die Erinnerung an Papenburg, oder Boullion in den Ardennen sind zum Beispiel sehr gut für ein Lächeln im Gesicht geeignet, wenn wir an diese schönen Tage zurückdenken.

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Mein Lächeln und meine Vorfreude auf 2017 habt ihr auf jeden Fall.

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Das verspricht Euer Editor

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Jürgen

 

 

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