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….so nennen es die Friesen. Die Niederländer sagen „Elfstedentocht“ und ins Deutsche übersetzt ist es die „Elf-Städte-Tour“

Die Elfstädtetour verdankt ihren Namen zwei Männern, die vor 200 Jahren im Winter 1809 beschlossen, mit ihren Schlittschuhen an einem Tag durch elf friesische Städte eine Strecke von 230 Kilometern zu laufen. 1909, also vor 100 Jahren, fand die erste offizielle Elfstädtetour statt. Das Rennen hat seitdem nur 15 Mal stattgefunden. Der Winter muss so kalt sein, dass alle Seen und Kanäle die erwünschte und begehbare Eisschicht haben. Zum letzten Mal hat das Rennen 1997 stattgefunden.

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Wir reisten am Freitag an und nachdem Michael sein Fiberglasmikado beim Zeltaufbau entwirrt hatte, ging es auch schon ab zum Festzelt. Ein paar Bier trinken, ein wenig Spaß haben und beizeiten schlafen gehen. Schließlich wollten wir am Samstag die Elfstädtetour mitfahren.

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In diesem Jahr veranstaltet das Lake Chapter aus Friesland (NL) ihre vierte Elf-Städte-Tour, für Harleyfahrer auf dem Trockenen, entlang der Wasserstrecke.

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Die Tour führte uns zum Start am Kanal Bonkevaart in Leeuwarden und weiter über die friesischen Städte Sneek, IJlst, Sloten, Hindeloopen, Workum, Bolsward, Harlingen, Franeker, Dokkum bis zum Wendepunkt in Bartlehiem und über Dokkum zurück nach Leeuwarden. Wegen eines Muskelfaserrisses bin ich mit dem Auto angereist und durfte die Rundfahrt in Ingos Beiwagen genießen.

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Wir benötigten für die 270 Km Landweg mit kleineren Pausen ca. 8 ½ Stunden. Um so beeindruckender finde ich es, die 230 Km auf dem Eis-/ Wasserweg an einem Tag auf Schlittschuhen zurückzulegen. Diese Leistung wird auch dementsprechend gewürdigt. Auf der Route gibt es eine gekachelte Brücke. Jeder Teilnehmer, der die Strecke an einem Tag auf Schlittschuhen gelaufen ist, wird auf einer Kachel mit seinem Foto, Namen und das Teilnahmejahr an der Brücke verewigt.

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Wir mussten in jeder Stadt einen Kontrollpunkt anfahren und auf unserer Teilnehmerkarte ein Feld abstempeln lassen. Die letzte bzw. 12te Station war der HD-Point Leeuwarden Hier gab es den begehrten „Alvestêdetocht PIN”.

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Für Michael und Ingo war es die zweite Elfstädtetour. Sie bekamen einen Erweiterungs-Pin.

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Anschließend fuhren wir wieder zum Eventplatz und warteten mit Bacardi- Cola bzw. O-Saft auf das BBQ. Nach dem Essen ließen wir den schönen Abend mit einigen Bierchen am Lagerfeuer ausklingen. Wir hielten noch das ein oder andere Schwätzchen und im Partyzelt spielte eine Live-Band bis in die frühen Morgenstunden. Um Mitternacht wurde Ingo, unser Geburtstagskind, zur Bühne gerufen und fast alle sangen ein Geburtstagslied auf friesisch. War schon eine lustige Angelegenheit mit anzusehen, mit welchem Körpereinsatz die Friesen den Gesang betonten.

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Am Sonntagmorgen fuhren wir, nach einem reichhaltigen Frühstück mit viel Eier und Speck, zurück in Richtung Heimat

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Es war eine gelungene und schöne Veranstaltung und mit Sicherheit nicht meine letzte Teilnahme an der friesischen „Alvestêdetocht”

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