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Na endlich! Endlich war es wieder so weit. Die zweite Auflage der Belgian Beer Rally des Hannut Chapter nahte und die Crew vom vergangenen Jahr (Ingo,Michael,Silvio und Udo) sowie Irene und Werner die Samstags anreisten, packten ein paar T-Shirts in die Tasche, ein paar Flaschen Cola und einige wenige Flaschen Bacardi um am Freitagnachmittag nach Oteppe zu fahren. Der Einfachheit halber über die Bahn. Die Zeit war kostbar und es bestand berechtigte Sorge das die englischen Chapter das Bier schon weggetrunken haben könnten?..nun, ganz so schlimm war es nicht aber man kann ja nie wissen.

Die Route kannten wir schon, das Chalet war schon lange reserviert (ja wir hatten ein Chalet, ein belgisches, ganz für uns, mit Mopfdecken und Ameisen und und und?). Eigentlich perfekt für vier Jungs. Links und rechts wurden wir langsam von englischen und französischen Chapter (wie hieß das eine: Kornquallen-Chapter oder so?) eingekreist und auch der Zeltplatz gegenüber füllte sich rasch (?Gooooood morning Vietnam? war der Weckruf der Tommies, orginell nicht wahr?!)

Nun, letztes Jahr kamen so ungefähr 600 Biker zu der Rally und dieses Jahr erschien uns alles etwas leerer und so sollte es auch sein. Ich schätze mal dass am Samstag dann so gegen 300 Hoggies anwesend waren.

Die Musik war wesentlich besser als letztes Jahr, die Verpflegung dafür wesentlich schlechter (mein geliebter Stand mit den Schnecken war nicht mehr da) und das Bier etwas wärmer so das wir auch noch von unserer Lieblingssorte auf ein anderes belgisches Schädelbräu umsteigen mussten, dafür aber vom Fass und kühl.

Gar nicht kühl war allerdings die Atmosphäre und dafür ist dieses Treffen eben bekannt. Man kommt schnell mit anderen Chapter-Member ins Gespräch und kann, wenn man will, viele neue, europäische Kontakte knüpfen. Echt klasse.rnrnEinen einsamen Sunsetter haben wir gleich adoptiert, Flic passte ganz prima zu uns und wir verbrachten schöne und lustige Stunden miteinander. Dirk und Frankie von der Road and Fun Crew kamen als Tagesgäste und sondierten die Lage für das nächste Jahr, hielten ein Schwätzchen mit uns,verspeisten ein Grillhähnchen und schwangen sich wieder flugs auf die Bahn, ab nach Kölle.rn

Am Samstag, nachdem wir die Ausfahrt dezent verschlafen oder verquatsch hatten (jeder nach seiner Facon) stieg Abends die große Fete im Schlosssaal, einem opulenten, mit antikem Linoleum ausgelegten und wirren Kabelsalat verzierten Saal dessen Glanzzeiten wohl in die Erbauungspase des Schlosses L?Hirondelle im 17.Jahrhundert fielen. Die Musik übertönte die kleinen Macken (die Band war echt gut mit ZZ-Top und anderen Klassikern) und wurde dann später durch eine Tombola abgelöst. Udo hatte das sagenhafte Glück ein beiges T-Shirt mit Strasssteinen in Größe XL zu gewinnen und wird dies sicher bei einem der nächsten Chapterabende vorführen.

Zu später Stunde wurde dann auch gestrippt (erst von Profis und dann auch von begeisterten englischen Wallküren) und gelacht und getrunken und wieder gelacht und noch mehr getrunken und getanzt und wieder gelacht und.und?und. Die Nächte waren kurz, der Schädel morgens irgendwie immer schwer und so schenkten wir uns (auch der Blick zu Himmel sah nur graue dunkle Wolken) die obligatorische Fahrt durch die Ardennen und knallten über die Bahn nach Hause.

Fazit: Mir fehlten die Schnecken, Ingo war das Palm zu warm, Udo hatte 2 Tage Spaß an der Bratwurst und Silvio wusste nicht ob er Heuschnupfen oder Hopfenschnupfen hatte. Hoffentlich haben Werner und Irene keinen so schlechten Eindruck von uns bekommen aber sie waren schließlich fast die letzten die ins Bett gingen, so morgens irgendwann. Also, nächstes Jahr, neues Spiel neues Glück wenn es heißt: Welcome to the 3rd Belgian Beer Rally in Oteppe!!

 

 

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